Historisch-Archäologische Gesellschaft
Frankfurt am Main e.V.
Verein für das Historische Museum und das Archäologische Museum

Vorträge und Exkursionen
Programm Dezember 2018 bis Mai 2019

Mittwoch | 5. Dezember 2018 | 18 Uhr


Foto: © J. Pechtl

„Mit Archäologie und Naturwissenschaft zu einem Lebensbild der ersten Bauern Mitteleuropas (ca. 5600-4900 v. Chr.) – neuere Forschungen zur Linienbandkeramischen Kultur in Südbayern“
Das Archäologische Museum Frankfurt lädt ein zum Festvortrag von Dr. Joachim Pechtl M.A. (kelten römer museum manching) zu Ehren von Prof. Dr. Walter Meier-Arendt, ehemaliger Direktor des Archäologischen Museums Frankfurt (1980-2001), anlässlich seines 80. Geburtstags.

Archäologisches Museum Frankfurt, Eintritt für Mitglieder frei, Gäste werden um eine Spende gebeten.

Donnerstag | 13. Dezember 2018 | 16 Uhr


Foto © J. Meyer/AMF

„Gold & Wein. Georgiens älteste Schätze“
Direktor Dr. Wolfgang David M.A. führt durch die Sonderausstellung exklusiv für Mitglieder der Historisch-Archäologischen Gesellschaft und deren Begleitung.

Archäologisches Museum Frankfurt, Eintritt für Mitglieder frei, Gäste werden um eine Spende gebeten.

Mittwoch | 23. Januar 2019 | 18 Uhr


Foto © Th. Stöllner

„Das Goldbergwerk von Sakdrissi (Transkaukasien)“
Neue Erkenntnisse zu Siedlungsformen und Alltagsleben der Goldgräbergesellschaft im frühen 4. und 3. Jahrtausend v. Chr. im südöstlichen Georgien.
Vortrag: Prof. Dr. Thomas Stöllner (Ruhr Universität und Deutsches Bergbau-Museum Bochum, Abteilung Montanarchäologie). Aus dem Begleitprogramm der Sonderausstellung „Gold & Wein. Georgiens älteste Schätze“ im Archäologischen Museum.

Archäologisches Museum Frankfurt, Eintritt für Mitglieder frei, Gäste werden um eine Spende gebeten.

Mittwoch | 20. Februar 2019 | 18 Uhr


Foto © G. Hautsch

„Mittelalterliche Königspfalzen als Orte der Herrschaft“
Für das mittelalterliche Reisekönigtum waren Königspfalzen wichtige Zentralorte zur Ausübung der Herrschaft. Nicht alle Aufenthaltsorte von Königen und Kaisern wurden jedoch als „Pfalzen“ bezeichnet. Frankfurt dagegen ist schon früh als „palatium“ bezeugt und stellt somit eine Besonderheit dar, die im Vortrag in den Bezugsrahmen der mittelalterlichen Herrschaftspraxis und seiner dadurch geprägten Stadtwerdung gestellt werden soll. Vortrag: Prof. Dr. Caspar Ehlers (Max-Planck-Institut für Europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt am Main und wissenschaftlicher Leiter des Repertoriums der deutschen Königspfalzen)

Archäologisches Museum Frankfurt, Eintritt für Mitglieder frei, Gäste werden um eine Spende gebeten.

Mittwoch | 13. März 2019 | 15 und 18 Uhr


Foto  © Levon Frick

„Madern Gerthener – ein innovativer Baumeister prägt bis heute das Stadtbild Frankfurts“
Wie kein anderer seiner Zunft hat Madern Gerthener (um 1365-1430) mit seinen Bauwerken zu Frankfurts Ruf als der schönsten gotischen Stadt Deutschlands im 15. Jahrhundert beigetragen. Auf Initiative der Historisch-Archäologischen Gesellschaft bringt Frau Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig um 15 Uhr an der Westseite des Domes eine Gedenktafel an. Damit soll das Wirken Gertheners nachhaltig in Erinnerung gerufen werden. Anschließend, um 18 Uhr, Vortrag: Prof. Dr. Gerhard Ringshausen (Verfasser von „Madern Gerthener – Frankfurts großer Architekt und Bildhauer der Spätgotik“ in: Studien zur Frankfurter Geschichte Bd. 62, Frankfurt a. M., 2015)

Historisches Museum Frankfurt, Eintritt für Mitglieder frei, Gäste werden um eine Spende gebeten.

Samstag | 30. März + 29. Juni 2019 | jew. 11 Uhr


„Zu Besuch bei Königen und Kaisern“
Eine Spurensuche in Frankfurts Vergangenheit mit Cajus Reinhold Frick. Kinder (ab 10 Jahren) erkunden mit ihren Eltern / Großeltern die karolingische Kaiserpfalz Franconofurd und die Kapelle der staufischen Königsburg im Saalhof.

Teilnahme frei. Treffpunkt: Historisches Museum Frankfurt. Anmeldung: Di., Mi., Do. jeweils 11-15 Uhr, Tel. 069 212 471 90, E-Mail: info@hag-frankfurt.de

Mittwoch | 3. April 2019 | 18 Uhr


Foto © HMF/PMF

„Ein Paukenschlag für Höchst – 25 Jahre Porzellanmuseum Frankfurt“
1994 eröffnete das Historische Museum Frankfurt mit Unterstützung und nachhaltiger Förderung durch die Historisch-Archäologische Gesellschaft Frankfurt am Main e.V. im Kronberger Haus eine Dependance für seine umfangreichste, öffentlich zugängliche Sammlung an Höchster Fayencen und Porzellanen des 18. Jahrhunderts.
Vortrag: Patricia Stahl (Leiterin des Porzellanmuseums Frankfurt im Kronberger Haus in Höchst). Im Anschluss findet ein Umtrunk statt.

Historisches Museum Frankfurt, Eintritt für Mitglieder frei, Gäste werden um eine Spende.
Anmeldung: Di., Mi., Do. jeweils 11-15 Uhr, Tel. 069 212 471 90, E-Mail: info@hag-frankfurt.de gebeten.

Mittwoch | 10. April 2019 | 18 Uhr


Foto © Amt für Denkmalpflege

„Ausgrabungen in St. Leonhard – 800 Jahre Baugeschichte aufgedeckt“
St. Leonhard, Frankfurts erste Bürgerkirche, ist eines der bedeutendsten Kulturdenkmale unserer Stadt. Die spätgotische Hallenkirche mit ihren Apsistürmen ist im Innern eine noch weitgehend erhaltene dreischiffige romanische Basilika. Die Ausgrabungen im Rahmen der Innenrestaurierung lassen jetzt allmählich die 800-jährige Baugeschichte am ältesten stehenden Bauwerk der Frankfurter Altstadt erkennen.
Vortrag: Dr. Andrea Hampel (Hauptkonservatorin).

Archäologisches Museum Frankfurt, Eintritt für Mitglieder frei, Gäste werden um eine Spende gebeten.

Mittwoch | 8. Mai 2019 | 15 Uhr


Foto © Levon Frick

„Vergessene Namen – vernichtete Leben“. Die jüdische Frankfurter Unternehmerfamilie Hermann Wronker und ihr Warenhaus auf der Zeil
Im Rahmen des Projekts „StadtteilHistoriker“ der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt wird der Lebensweg des Frankfurter „Kaufhauskönigs“ Hermann Wronker und seiner Familie, von kleinsten Anfängen bis zur Gründung des ersten Warenhauses auf der Zeil, von 1900 bis nach dem Zweiten Weltkrieg, nachgezeichnet.
Vortrag: StadtteilHistoriker Dieter Mönch (Autor, ehemaliger Stadtverordneter).

Historisches Museum Frankfurt, Eintritt für Mitglieder frei, Gäste werden um eine Spende gebeten.

Dienstag 21. Mai bis Donnerstag 23. Mai 2019



Foto © Barbara Brunner

„Kulturlandschaft Oberpfalz“
Auf Empfehlung und in Begleitung von Museumsdirektor Dr. Wolfgang David M. A.
Bärnau an der tschechischen Grenze, ehemals Zentrum der Knopfindustrie, ist Ausgangspunkt unseres Rundgangs durch archäologisch-mittelalterliche Alltagsgeschichte im Geschichtspark Bärnau-Tachov, einem der bedeutendsten Freilichtmuseen Deutschlands. Auf alten Fernwegen folgen wir Festungsspuren aus dem 30-jährigen Krieg und erleben in Flossenbürg bei Besichtigung der (2004/07) neu gestalteten KZ-Gedenkstätte eine der gelungensten Ausstellungen zur Zeitgeschichte. Die hochbarocke Zisterzienserinnen-Abtei Waldsassen (1689-1726) im Herzen des Stiftlands mit weltberühmtem Bibliothekssaal und neu renovierter Klosterkirche gehören gleichfalls zu den Höhepunkten dieser Studienfahrt.

Abfahrt: pünktlich 7.30 Uhr, Berliner Straße, Rückseite Paulskirche; Rückkunft: 20.00/20.30 Uhr; Kosten (bei Beteiligung von 25 Personen): Mitglieder: 318 €, Gäste: 333 € pro Person, EZ: 35 €